Nominiert für den Liebster Award 2018

Letzte Woche bin ich von Laura und Tobi von Collect Footprints für den Liebster Award nominiert worden. Das hat mich wirklich sehr gefreut und ich konnte ein bisschen Aufmunterung zu diesem Zeitpunkt gut gebrauchen, also vielen lieben Dank ihr beiden!

Doch… was ist das eigentlich für ein Award, der Liebster Award? Noch nie gehört! So ging es mir letzte Woche, als mich Laura und Tobi nominiert haben. Da musste ich mich erst einmal im Internet schlau machen!

 

Der Liebster Award

Der Liebster Award ist eine Auszeichnung für Blogs, die von anderen Bloggern vergeben wird. Damit soll auf schöne und lesenswerte Blogs aufmerksam gemacht werden und es dient natürlich auch dazu, sich untereinander zu vernetzen. Durch die 11 Fragen, die sich der Blogger für seine Nominierten ausdenkt, können diese sich und ihren Blog vorstellen und machen somit vielleicht den einen oder anderen neuen Leser auf sich aufmerksam.

Anschließend müssen sich die Nominierten neue 11 Fragen ausdenken und weitere Blogger nominieren, denen sie diese stellen können. Das funktioniert im Grunde nach dem Schneeballprinzip oder – daran musste ich als allererstes denken, als ich die Erklärung dazu las – wie ein Kettenbrief. Das hat in meiner Kindheit ehrlich gesagt nie so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe, aber schauen wir mal, wie es dieses Mal klappt!

 

11 Fragen – 11 Antworten

Für die Teilnahme am Liebster Award 2018 haben mir Laura und Tobi von Collect Footprints elf – nein zwölf (ich muss schon sagen, ganz schön rebellisch!) – Fragen gestellt, die es zu beantworten galt. Für manche Fragen hatte ich direkt eine Antwort parat, manche waren jedoch auch kniffliger…

 

1. An welchen Reisemoment erinnerst Du dich noch bis heute und er geht dir nicht aus dem Kopf?

Gleich die erste Frage empfinde ich schon als ganz schön schwierig! Ich habe so viele Momentaufnahmen von verschiedenen Reisen, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen – aus verschiedenen Gründen, mit verschiedenen Gefühlen, die damit einher gegangen sind. Manche waren einfach großartig, manche prägend, manche einfach in ihrer Art besonders.

Ein besonderer Reisemoment, der mir „nicht mehr aus dem Kopf geht“, ist wohl mein letzter Abend in Irland. Während meine Mitreisenden und ich den Abend in einem Pub in Temple Bar, Dublin, ausklingen ließen, habe ich völlig unverhofft meine große Liebe kennen gelernt. Ich erinnere mich an sämtliche Details dieses Abends und ich denke gerne und sehr oft daran zurück.

 

2. Was ist dir besonders wichtig, wenn Du in ein neues Land reist?

Ich möchte viel erleben. Ich bin absolut kein Strand- oder Poollieger, sondern genieße es stattdessen, so viele Erlebnisse wie nur möglich in meine Reisen zu packen. Ich möchte möglichst viel von einem Land kennen lernen.

Ebenso wichtig sind, sofern möglich, Begegnungen mit Tieren. Das ist für mich auf sämtlichen Reisen immer ein Highlight. In Afrika liebe ich Game Drives, in Florida kamen wir am Turtle Hospital auf den Florida Keys nicht vorbei und sofern Whale Watching irgendwo auf eine sanfte Art möglich ist, sitze ich wohl als erste im Boot. 

 

3. Welches Spiel spielst Du am liebsten auf Reisen?

Das muss was leichtes und schnelles sein. Irgendein Kartenspiel, wo man sich nicht noch lange rein denken muss. So etwas wie Uno zum Beispiel. Für alles andere habe ich im Urlaub nicht die ausreichende Geduld und Zeit. Da unsere Urlaube meistens mit ziemlich vielen Aktivitäten voll gepackt sind, nutze ich die leere Zeit meistens fürs Lesen oder ein Schläfchen. Spiele bleiben bei uns ehrlich gesagt meistens Zuhause.

 

4. Was war der skurrilste Moment?

Diese Frage habe ich mir bis zuletzt aufgehoben, weil mir da einfach nichts Passendes dazu einfallen möchte. Ich weiß gar nicht, ob mir schon einmal etwas richtig Skurriles passiert ist. 

Das Umsteigen am Flughafen in Oslo hat wohl etwas skurriles an sich. Da habe ich bis Heute noch nicht ganz verstanden, was der ganze Zirkus mit dem Gepäck soll.

 

5. Und was war der witzigste?

Auch das ist im Nachhinein gar nicht mehr so einfach. Was auf meiner Reise durch das südliche Afrika ziemlich witzig war, war eine Situation am Flughafen, als unsere Reise fast zu Ende war. Da mussten wir das Auto leer räumen und wir stellten fest, dass wir noch Wasser für gut eine weitere Woche übrig hatten. Zu jeder sich bietenden Gelegenheit haben wir Wasser gekauft und im Hotelzimmer mitgenommen – Wasser braucht man ja schließlich immer, erst recht in Afrika! Nur war uns scheinbar einfach nicht bewusst, dass wir so viel Wasser eigentlich gar nie getrunken haben – bis zu dem Zeitpunkt, als wir das Auto ausräumten. Da kamen mehrere Liter zusammen. Als wir alle Wasserflaschen vor unserem Auto gesammelt hatten, kam eine Mitarbeiterin des Flughafens vorbei und hat sich über die Wasserspende sehr gefreut.

 

6. Hattest Du schon mal wirklich Angst auf einem Abenteuer? Und lachst Du heute darüber?

Erst bei meiner letzten Reise in Botswana war das so. Da haben wir auf einem Campingplatz in unseren Dachzelten geschlafen und ich habe Löwen brüllen gehört – gefühlt direkt vor unseren Zelten. Die Campingplätze in Botswana sind nicht umzäunt, daher kann das unter Umständen sogar wirklich passieren. Ich habe die halbe Nacht kein Auge zu getan. Tatsächlich muss man sich daran erst einmal gewöhnen. Ab der zweiten Nacht war es dann schon besser.

 

7. Wie und wo informierst Du dich für deine nächste Reise? Und wie lange im Voraus?

Ich informiere mich mit allem, was ich zur Hand habe. Zuerst einmal mit Katalogen und im Internet. Habe ich mich dann einmal für ein Ziel entschieden, greife ich zum Reiseführer, der dann von vorne bis hinten studiert wird. Ich bin ein Planer, ich will alles exakt durchgeplant haben. Das mache ich auf der einen Seite, weil ich das für mein Sicherheitsgefühl brauche, andererseits, damit ich genau weiß, was mir bevor steht und ich mich noch mehr auf etwas Konkretes vorfreuen kann. Das hat gute und schlechte Seiten. Manchmal denke ich mir, wäre ein bisschen mehr Spontanität als Abwechslung auch mal ganz schön.

 

8. Wie beginnt Dein Morgen auf Reisen? Frühaufsteher oder Spätaufsteher?

In der Regel bin ich auf Reisen ein Frühaufsteher. Zwar fällt mir das frühe Aufstehen nicht immer leicht, aber es lohnt sich einfach. Ausschlafen kann ich auch Zuhause!

 

9. Was vermisst Du auf Reisen am meisten an Zuhause?

Ganz ehrlich? Ihr werdet lachen. Nudeln!

Was Essen anbelangt, bin ich nicht so probierfreudig. Und in vielen Ländern stehen Nudeln gar nicht oder nur selten auf der Speisekarte. Nach ein paar Tagen fehlen mir Nudelgerichte dann so richtig. Vermutlich sollte ich endlich einmal nach Italien reisen, vielleicht würde ich da meine zweite Heimat finden?

 

10. Was muss unbedingt mit ins Handgepäck?

Kommt darauf an, ob es ein Kurz- oder Langstreckenflug ist!

Beim Kurzstreckenflug komme ich mit wenig aus. Da habe ich gerne ein Buch dabei, manchmal mein Tablet, um Filme oder Serien zu schauen und mein Nackenkissen. Ich bin nämlich meistens schon vor dem Start fast eingeschlafen.

Beim Langstreckenflug muss es, zusätzlich zu den oben genannten Dingen, doch etwas mehr sein. Auf längeren Flügen habe ich immer meine Zahnbürste und Zahnpasta im Handgepäck, eine Feuchtigkeitscreme, eine Handcreme, Taschentücher und feuchte (Desinfektions-)Tücher. Meine Schlafmaske und Kuschelsocken (falls es kalt wird im Flieger) sollten auch nicht fehlen.

 

11. Schon mal am Reiseziel angekommen und etwas total blödes vergessen?

Haha, ja, meinen Ausweis… Ich bin komplett ohne Ausweisdokument gereist. Allerdings war es nur eine Bahnreise nach Frankreich, da war das nicht ganz so tragisch. Dennoch war es an manchen Stellen etwas umständlich, wo ich mich hätte ausweisen sollen. Netterweise hat man mir von Zuhause eine Kopie per Mail geschickt und unser Hotel hat es ausgedruckt, war also alles halb so wild.

 

12. Come on, break the rules. Noch eine Frage: Gin oder Bier?

Kurz und knapp: Bier!

 

Nominiert ist…

Das war es dann von meiner Seite, jetzt seid ihr dran! Und zwar habe ich mich nach reichlicher Überlegung dafür entschieden, folgende Blogs/Blogger für den Liebster Award 2018 zu nominieren:

Eine Teilnahme ist natürlich kein Muss, aber ich würde mich sehr darüber freuen, eure Antworten auf meine Fragen zu lesen! Und diese wären…

 

Meine Fragen an euch

  1. Was ist das großartigste, was dir je auf einer Reise passiert ist?
  2. Stell dir vor, du wanderst aus – wohin und warum?
  3. Welches Reiseland hat dich bisher am meisten positiv überrascht? 
  4. Welche Küche muss man unbedingt probiert haben?
  5. Ist etwas auf einer deiner Reisen auch mal total aus dem Ruder gelaufen?
  6. Welche Reiselektüre kannst du wärmstens empfehlen?
  7. Für was entscheidest du dich: Fünf-Sterne-Hotel am Meer oder Zelt irgendwo im Nirgendwo?
  8. Was war das verrückteste, was du je auf einer Reise gemacht hast?
  9. Was ist dein liebstes Souvenir, das du von einer Reise mitgebracht hast?
  10. Wohin würdest du jederzeit wieder und wohin nie wieder reisen? 
  11. Was steht auf deiner Bucketliste aktuell ganz oben?

Los geht’s!

***

Wurdest du schon einmal für den Liebster Award nominiert? Und hast du auch mitgemacht? Was hältst du von diesem Award?

Wenn du mehr über mich erfahren willst, schau doch einfach mal auf meiner „Über-mich“-Seite oder meiner Bucketliste vorbei!

 

 

2 Kommentare zu „Nominiert für den Liebster Award 2018“

  1. Hallo Manuela! Ja, das stimmt, bei manchen Fragen musste ich wirklich lange überlegen! Und bei den neuen Fragen für euch habe ich auch eine Weile gebraucht, weil die ja auch interessant sein sollten. Ich hoffe, das ist mir gelungen. :-)

  2. Wirklich tolle Fragen – und interessante Antworten :-) Finde es manchmal gar nicht so leicht manche Fragen zu beantworten!
    Aber beim Thema essen bin ich recht ähnlich wie du :-)

    Lg Manuela

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